Pressemitteilung Nr. 74 – Juli / August 2017

Die ProTec-Familie – aus einer mobilen Schutzwand wird ein System.

 

Heutige Straßenbauprojekte stellen weitaus mehr Anforderungen an transportable Schutzeinrichtungen als nur Aufhaltestufe und Wirkungsbereich. Es werden Schutzwandsysteme mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten gefordert, die auch für unvorhergesehene Situationen stets sichere und praktikable Lösungen bieten.

Bereits seit den neunziger Jahren entwickelt Berghaus Verkehrstechnik aus Kürten mobile Schutzwände und orientiert sich mit seinen Entwicklungen an stetig neuen Anforderungen, die sich zum einen aus Regelwerken und Vorschriften und zum anderen aus dem täglichen Einsatz in der Praxis ergeben. Durch die Kombination von Entwicklung bei Berghaus Verkehrstechnik und dem direkten Einsatz durch die, zur Firmengruppe gehörenden Full-Service-Verkehrssicherungsunternehmen, AVS Verkehrssicherung, besteht zu jeder Zeit eine schnelle und direkte Kommunikation zwischen Fachleuten, die fundiertes Wissen und gesammelte Erfahrungen in die Produkte einbringen. So wird jedes Produkt in der Entwicklungsphase und im Praxiseinsatz begleitet, evaluiert und falls notwendig optimiert.

Anfänglich setzte Berghaus Verkehrstechnik auf Entwicklung und Einsatz von mobilen Schutzwänden aus Stahl. Kurz darauf wurde, durch geschickte Kombination aus den zwei Werkstoffen Stahl und Beton, die erste ProTec-Schutzwand geschaffen und erfolgreich nach der europäischen Norm DIN EN 1317-2 geprüft.

Aus verschiedenen Entwicklungen und Entwicklungsstufen entstand über Jahre hinweg eine Produktlinie, die heute bei Berghaus Verkehrstechnik als ProTec-Familie bezeichnet wird: Mobile Schutzwände, die durch passgenaue Kombination und kraftschlüssigen Verbund miteinander, zu einer einzigartigen Systemlösung gewachsen sind. Hervorragende Werte in Aufhaltestufe und Wirkungsbereich, mit geringer Belastung der Insassen im Fall eines Anpralles an die mobile Schutzeinrichtung werden im ProTec-System vereint.

Mit der ProTec-Familie wurde eine mobile Systemlösung entwickelt, die sich die Vorteile der verwendeten Materialien, auch besonders in der Kombination der Werkstoffe Stahl und Beton, zu nutzen macht. Momentan gehören insgesamt sechs verschiedene mobile Schutzwandtypen zur ProTec-Familie.

Angefangen mit der mobilen Schutzwand ProTec 50, aus Stahl, welche mit der Aufhaltestufe T1 und dem Wirkungsbereich W2 einen ASI Wert A erreicht. Die Vorteile dieses Systems liegen in der schmalen Baubreite, dem geringen Platzbedarf und somit hohen Transportvolumen.

Das zweite reine Stahlsystem ProTec 50 City, Aufhaltestufe T1, Wirkungsbereich W2 und ASI Wert A, geprüft bei einer Anfahrgeschwindigkeit von 80 km/h, ist aufgrund seiner handlichen Größe die ideale Lösung gerade für innerstädtische Baustellen. Durch das geringe Eigengewicht von lediglich 23,5 kg je m und der Elementlänge von nur 2 m, kann ProTec 50 City ohne großen Montageaufwand und Einsatz von zusätzlichen Geräten, von jedermann einfach und schnell aufgebaut werden.

Die mobile Schutzwand ProTec 100 kombiniert als erstes System in der Produktfamilie die Werkstoffe Stahl und Beton in perfekter Weise. Mit geringer Baubreite, einer Elementlänge von 6 m für wirtschaftlichen Transport und gummiunterlegten Ständern, die den Fahrbahnbelag schützen, erreicht diese Schutzwand die Aufhaltestufen T1 und T3 mit den Wirkungsbereichsklassen W1/W2 sowie den idealen ASI Wert A.

ProTec 120 ist das Allroundsystem von Berghaus. Es erfüllt die Wirkungsbereichsklassen T1/W1, T3/W2 mit der hervorragenden Anprallheftigkeitsklasse A und ist zudem noch H1/W5-geprüft. Mit einer Elementlänge von 10 m, einer geringen Baubreite von 30 cm und einem günstigen Eigengewicht, welches ein hohes Transportvolumen ermöglicht, überzeugt dieses System seit Jahren am Markt im In- und Ausland.

Eine weitere Verbesserung des Wirkungsbereiches war die Zielsetzung bei der Entwicklung der ProTec 121. So bietet diese mobile Schutzwand gerade für Bauprojekte mit engen Platzverhältnissen die ideale Absicherung. Bei den Anfahrprüfungen hat ProTec 121 erfolgreich die Aufhaltestufen T1/W1 und H1/W5 bestanden. In der Aufhaltestufe T3 wurde zudem die beste Wirkungsbereichsklasse W1 erreicht.

Abgerundet wird das Schutzwand-Portfolio der ProTec-Familie mit der ProTec 160, die mit der Aufhaltestufe H1 und dem Wirkungsbereich W4 recht hohe Sicherheitsanforderungen an mobile Schutzwandsysteme erfüllt.

Aber das Leistungsspektrum von Berghaus Verkehrstechnik liegt nicht nur in dem jeweiligem Einsatzzweck optimal angepassten mobilen Schutzwänden, sondern auch in speziell entwickelten Zusatzelementen mit denen die Evolution von einer reinen mobilen Schutzwand zu einem kompletten Schutzwandsystem vollzogen wurde.

Bei diesen Zusatzelementen handelt es ich um eine breite ergänzende Produktpalette wie zum Beispiel Anfangs- und Endstücke, Übergangselemente innerhalb der ProTec-Familie, Übergangselemente zum Systemwechsel auf stationäre Schutzplanken und Fremdfabrikate, Dilationselemente zum automatischen Längenausgleich, Kipplängenbegrenzer (falls vorgeschrieben), Notöffnungselemente, Spritz- und Sichtschutz, Höhenausgleichselemente für Bauwerke, Reparaturelemente für die schnelle Unfallschadenbeseitigung nach einem Anprall und vieles mehr.

Mit ProTec-Tor 50 und ProTec-Tor 120 steht ein werkzeugfrei zu öffnender Schnellzugang für Rettungskräfte zur Verfügung. Mit nur wenigen Handgriffen kann im Notfall die kraftschlüssige Verbindung der mobilen Schutzwände schnell und ohne Werkzeug entriegelt  und die ProTec-Tor-Elemente geöffnet werden. Die so entstandene Not-Öffnung ermöglicht dann für Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei die problemlose Durchfahrt durch die ansonsten geschlossene transportable Schutzwand. In besonderen Fällen lässt sich auch eine Ausleitung des Verkehrs über die Notöffnung vornehmen.

Moderne Bauprojekte erfordern mehr und mehr eine, für Arbeiter und Verkehrsteilnehmer sichere, an das zunehmende Verkehrsaufkommen angepasste und für bauausführende Unternehmen anwenderorientierte Verkehrssicherung aus einem Guss. Die Zeiten von Stand-alone-Wänden im Baustellbereich sind längst vorbei.
Mobile Schutzwände der ProTec-Familie von Berghaus verstehen sich daher als komplette Systemlösung, die nach europäischen Normen geprüft, in der täglichen Praxis erprobt, seit Jahren kilometerweit auf Straßen und Autobahnen im Einsatz, stets sicher und kraftschlüssig miteinander verbunden und zudem entsprechend dem Einsatzzweck vielseitig kombinier- und anwendbar ist.

Weitere Informationen, Abbildungen, technische Daten und Prospektblätter finden Sie auf
www.mobile-schutzwaende.de

Mobile Schutzwände der ProTec-Familie auf einen Blick.
Mobile Schutzwände der ProTec-Familie auf einen Blick.
Bildunterschrift: Systemübergänge der ProTec-Familie.
Bildunterschrift: Systemübergänge der ProTec-Familie.
Ideal für den innerstädtischen Einsatz: ProTec 50 City.
Ideal für den innerstädtischen Einsatz: ProTec 50 City.